Kinderarbeit ist eines der größten Probleme, die die Globalisierung mit sich bringt. Die in den westlichen Staaten angebotenen Waren müssen möglichst günstig sein, damit sie vom Verbraucher auch gekauft werden. Auf der anderen Seite wollen die Hersteller genau dieser Waren aber auch den maximal möglichen Gewinn erzielen. Deshalb werden viele Gegenstände des täglichen Gebrauchs schon lange nicht mehr in den reichen Industrienationen hergestellt, sondern in Ländern, in denen die Herstellungskosten nur einen Bruchteil des hierzulande üblichen betragen. Oftmals wird das Lohnniveau durch Kinderarbeit noch weiter gesenkt. Die Verbraucher wurden in letzter Zeit durch die Medien für dieses Thema sensibilisiert, sodass viele wissen, dass billigste Textilien meist nicht ohne Kinderarbeit hergestellt wurden. Aber auch kostspieligere Artikel, wie etwa Dunstabzugshauben, können durchaus in Verbindung mit Kinderarbeit gebracht werden. Wer in dieser Hinsicht auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich eine Dunstabzugshaube aus einem höheren Preissegment kaufen, wie es sie zum Beispiel bei www.dunstabzugshauben-shop.de gibt.

Kinderarbeit in Entwicklungsländern: ein Überblick

Die Unternehmer, die Kinder beschäftigen, zwingen deren Eltern in der Regel nicht dazu, ihre Kinder für die Arbeit zur Verfügung zu stellen. Allerdings sorgt die Armut vieler Menschen dafür, dass Kinder anstatt in die Schule in die Fabrik geschickt werden. Diese Eltern sind froh, wenn sie sich einmal am Tag eine warme Mahlzeit leisten können. Elektroherd und Dunstabzugshaube sind für diese Bevölkerungsschichten reine Luxusgüter. Die Armut ist also die Hauptursache für Kinderarbeit in Entwicklungs- und Schwellenländern. In früheren Zeiten war hiervon übrigens auch Europa betroffen. Im England des frühen 19. Jahrhunderts war Kinderarbeit in der Baumwollindustrie ganz normal, wie ein Blick auf die Zahlen auf www.geschichtsforum.de zeigt.

In welchen Bereichen ist Kinderarbeit besonders verbreitet?

Kinderarbeit ist ein Phänomen, das sich durch viele Branchen zieht. Einige Industriezweige stechen allerdings heraus. Besonders stark verbreitet ist Kinderarbeit in der Textilbranche und hier vor allem bei der Baumwollproduktion. Aber auch in der Lebensmittelbranche und bei der Herstellung künstlicher Blumen oder von Weihnachtsschmuck werden verstärkt Kinder beschäftigt. Besonders kritisch ist die Kinderarbeit bei der Herstellung von Feuerwerkskörpern zu sehen, da es hier immer wieder zu tödlichen Unfällen kommt. Die Hersteller von Dunstabzugshauben und anderen Küchengroßgeräten sind dagegen eher weniger betroffen. Wie die Kampagne „Aktiv gegen Kinderarbeit“ im Rahmen ihrer Webpräsenz www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de aufführt, ist Kinderarbeit auch in Ziegeleien und im Bergbau ein enormes Problem. Um genügend Kinder für diese schweren Arbeiten zu bekommen, werden diese teilweise sogar von Menschenhändlern entführt. Die Arbeitsbedingungen dieser Kinder sind besonders schlimm. Sie werden geschlagen, bekommen nur sehr wenig zu essen und müssen in der Regel siebzehn Stunden pro Tag arbeiten.

Mangel an Arbeitskräften fördert Kinderarbeit

Nicht immer ist der Druck, möglichst günstig produzieren zu müssen, schuld an der Kinderarbeit. Wie die Deutsche Welle in einer Pressemeldung – zu finden unter www.dw-world.de – mitteilt, führt auch ein Mangel an Arbeitskräften zu einer Erhöhung der Kinderarbeit. Hiervon betroffen sind weniger die Hersteller von Dunstabzugshauben, sondern vielmehr die Textil- und Spielzeugbranche. Am stärksten hiervon betroffen ist der Süden Chinas und hier besonders Betriebe, die von Hongkongern oder Taiwanesen betrieben werden. Waren, deren Herstellung einen hohen Anteil an Handarbeit verlangt, sind natürlich prädestiniert für Kinderarbeit. Große Geräte für die Küche, wie zum Beispiel eine Dunstabzugshaube oder ein Kühlschrank, fallen eher nicht in dieses Schema. Die Herstellung von Schuhen oder Spielzeug dagegen schon. Aber auch Produkte, deren Herstellung mit Gefahren verbunden ist, werden oftmals von Kindern hergestellt. Ist eine Dunstabzugshaube noch verhältnismäßig gefahrlos herzustellen, sieht das bei den oben schon erwähnten Feuerwerkskörpern schon anders auch. Aber auch die Textilherstellung birgt ein extrem hohes Gefahrenpotenzial, weil hier etliche hochgiftige Chemikalien zum Einsatz kommen und die Kinderarbeiter in der Regel keinerlei Schutzausrüstung erhalten. Ein Artikel des Journalisten Bernhard Bartsch auf dessen Homepage www.bernhardbartsch.de verdeutlich die gesundheitlichen Folgen für die Arbeiter, wirft aber auch einen Blick auf die Folgen für die Umwelt.

Boykott gegen Kinderarbeit?

Ein Boykott von Produkten, die mithilfe von Kinderarbeit hergestellt wurden, erscheint auf den ersten Blick logisch. Allerdings beseitigt ein solches Vorgehen keineswegs die Ursachen. Im Gegenteil, sie werden sogar noch verstärkt, denn oftmals ist der karge Lohn der Kinder das einzige Einkommen einer ganzen Familie. Wer sich also für eine Dunstabzugshaube entscheidet, die ohne Kinderarbeit hergestellt worden ist, schadet streng genommen also den Familien der Kinder, die sie herstellen müssen. Bei Dunstabzugshauben stellt sich diese Problematik sicher nicht so oft, bei Schuhen und Textilien dagegen schon. Hier muss jeder für sich entscheiden, was er moralisch für vertretbar hält. Ein Artikel der Zeitung „Neues Deutschland“, der auch auf der Website des Blatts www.neues-deutschland.de zu finden ist, verdeutlicht die Problematik, die hinter einem staatlich verordneten Boykott von Waren, die aus Kinderarbeit stammen, steht. Wie in dem Artikel erläutert wird, kann auf lange Sicht nur eine gerechtere Ordnung der Weltwirtschaft für die Abschaffung dieses sozialen Missstandes sorgen, nicht aber der totale Boykott von Dunstabzugshauben oder anderen Waren aus Kinderarbeit.