Ein wohliger Seufzer entfährt den Menschen, wenn sie sich in das warme Wasser eines Spas zurücklehnen können. Sie haben ihr Tagwerk vollbracht, können Feierabend machen, und sich und ihren Körper von der Hatz des Alltags lösen. Die Düsen im Whirlpool tun ein Übriges, um alles Elend, jedes eigene und fremde Problem schnell von sich abzuschütteln. Nur noch die Erholung, die Entspannung sind wichtig. Vielleicht hat man sich gerade erst selbst einen Jacuzzi von www.whirlpools24.com gekauft - harte Arbeit und eisernes Sparen führten zu diesem Erfolg – über Jahre geplant und zielstrebig an der Verwirklichung des Traumes gearbeitet. Mit Recht ist der Besitzer eines Spas stolz – Indoor Wellness zu Hause hat nicht jeder. Auch, wenn gerade noch im Fernsehen die Nachrichten liefen, muss man es schaffen, sich von den negativen Dingen, die man gerade gehört und gesehen hat, lösen. Grausamkeiten des Krieges in Afghanistan, die Verletzung der Menschenrechte – weltweit und nicht nur auf einen Ort bezogen. Im nächsten Atemzug berichtete der Nachrichtensprecher mit seiner monotonen Stimme von den Klimaveränderungen, von den Auswirkungen eines Erdbebens, einer Unwetterfront oder eines Sturmes: Die Menschen, die davon betroffen sind, haben wahrlich andere Probleme, als die Spas in ihrer Umgebung. Dennoch kann und will man sich nicht zu sehr auf die Negativität des täglichen Geschehens einlassen. Man hat hart gearbeitet, will nun seine Ruhe und währenddessen gehen einen auch die Probleme der weit entfernten Menschen nichts an.

Oft liegen Gräuel und Erholung dicht nebeneinander

Manchmal schaffen es die Menschen trotz bester Absicht nicht, sich von dem Medienrummel zu lösen. Auch, wenn um einen herum die Wasserblasen im Spa blubbern, muss man über die Kriegsgeschehen nachdenken, von denen gerade noch die Bilder über den Äther flossen. Den Fehler zu machen, die Tageszeitung mit in den Pool zu nehmen, machen viele. Statt wirklich abzuschalten, gibt es dann lokale, überregionale und internationale Horrormeldungen. Die europäische Eurokrise, die Verbrechen gegen die Menschheit – man hat manchmal das Gefühl, es gibt kaum noch schöne Dinge auf der Erde. Die Berichte handeln von Vergewaltigung, Entführung, Folter und Zwangsehe – ein Ehrenmord ist eben geschehen, der Täter auf der Flucht. Sexueller Missbrauch von Kindern und die Überlegung, überführte Täter wieder auf freien Fuß kommen zu lassen, weil die Sicherungsverwahrung vielleicht doch gegen die Menschenrechte verstößt: Wie soll man da an angenehme Dinge denken können? Man ist umgeben von Luxus, von Wellness – noch dazu im eigenen Jacuzzi. Dennoch fühlt man sich unbehaglich, bekommt den Kopf nicht frei und denkt über die Themen nach. Manchmal vergeht einem sogar die Lust auf einen Urlaub: Dies zeigt der Beitrag im Forum auf www.paradisi.de.

Spas statt Spenden

Ein schlechtes Gewissen zu haben, weil man in seinem Whirlpool sitzt, währen an anderer Stelle auf der Erde Kinder arbeiten gehen, Frauen geschändet und Männer gefoltert werden: Die Frage an sich könnte man sich stellen. Die Gegenfrage, ob man durch den Verzicht auf diese Wellness etwas ändern kann, ist aber ebenso erlaubt. Es könnte überlegt werden, ob man vielleicht an eine der vielen Menschenrechtsorganisationen einen gewissen Betrag pro Jahr oder auch einmalig spendet. Wer dabei auf eine sinnvolle Verwendung des Geldes achtet, soll sich von diesem Vorhaben nicht abbringen lassen – beispielsweise eine Spende an die älteste Organisation in dieser Richtung, www.antislavery.org, überweisen. Hier wird zum Beispiel gegen die Ausbeutung auf den Baumwoll-Plantagen in Usbekistan gearbeitet. Eine Möglichkeit, sinnvoll zu helfen, ist es aber auch, einen Urlaub in einem der Spas in den armen Ländern zu machen: Hier arbeiten Menschen, die von der Tourismus Branche abhängig sind – die Armut und Hunger leiden, wenn die Urlauber ausbleiben. Hier hat man es allerdings mit dem Problem zu tun, dass direkt neben den Anlagen für die Touristen die Kinder auf den Straßen betteln – auch nicht jedermanns Sache.